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Warum ist die Verkehrssicherheit so wichtig?

Ein fahrtüchtiger Fahrer, ein verkehrstauglicher Fußgänger – das ist die Garantie für eine Verkehrssicherheit. Leider sterben jedes Jahr Tausende Menschen auf den Straßen infolge von Verkehrsunfällen. Und nicht immer ist der Autofahrer schuld.

Manchmal wird ein Unfall durch einen Fußgänger oder Radfahrer verursacht. Deshalb ist es so wichtig, dass man die Straßenregeln einhält, da die Sicherheit auf der Straße am wichtigsten ist – nicht nur für uns, sondern auch für unser Umfeld.

Muss die Pflegerin einen Führerschein besitzen?

Sie muss nicht, jedoch ist das mit Sicherheit vom Vorteil. Manche Familien hätten gerne, dass die Pflegerin den Senior zum Arzt oder ins Geschäft fahren sollte, deswegen ist ein Führerschein sehr zweckmäßig. Natürlich ist es bequemer – da man mit dem Auto schneller sein Ziel erreicht als mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn Sie einen Führerschein besitzen und als Pflegerin in Deutschland arbeiten möchten, sollten Sie vorab prüfen, ob Sie die Verkehrsregeln auch kennen, denn sie unterscheiden sich teilweise von denen in Polen.

Worauf sollte man achten?

Es gibt ein paar Unterschiede im deutschen Straßenrecht zu dem in Polen. Deutschland ist ein Paradies für deutsche Autofahrer – mehrere tausend Kilometer Autobahn ohne größere Geschwindigkeitsbegrenzungen. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass sich die Pflegerin hauptsächlich in der Stadt fortbewegen wird, sollte sie einige Dinge beachten. Genauer gesagt:

  • Tagfahrlicht ist vorgeschrieben;
  • Die Geschwindigkeit in städtischen Gebieten beträgt 50 km/h und außerhalb 100 km/h;
  • Wenn Sie zu nah an das vorausfahrende Auto heranfahren, kann dies zu einer Geldstrafe führen;
  • Eine erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung – Innerorts über 31 km, in unbebauten Gebieten um über 41 km, kann zu einem Fahrverbot von einem Monat führen. Allerdings kann der Fahrer – in einem gewissen festgelegten Zeitraum - selbst entscheiden, wann er die Strafe antreten möchte.
  • Ein Verbotsschild gilt nicht nur bis zur nächsten Kreuzung, sondern wird mit einem besonderen Schild aufgehoben;
  • Der Beginn eines bebauten Gebiets wird durch ein gelbes Schild mit dem Namen der Stadt gekennzeichnet.
  • An manchen Orten gilt die sogenannte Umweltzonen, die den Fahrer dazu verpflichtet eine Plakette am Fahrzeug anzubringen, die der Höhe der Abgasemissionen des Fahrzeugs entspricht.

 

Die Unkenntnis der Regeln kann nicht nur zu einer Geldstrafe führen, sondern in manchen Fällen auch zu einem Verkehrsunfall. Deshalb sollte man sich diese genau merken.

Bedenken Sie die Grundprinzipien

Unabhängig davon in welchem Land man sich befindet, sollte man sich an drei grundlegende Verkehrsregeln halten. Hier sind Sie:

  • Einhalten einer sicheren Geschwindigkeit – Fahren Sie immer mit einer solchen Geschwindigkeit, mit der Sie jederzeit Anhalten können;
  • Vorsichtsprinzip – schauen Sie auf die Straße, achten Sie darauf was dort passiert, insbesondere an Kreuzungen, wo der Auto- und Fußgängerverkehr miteinander verbunden sind;
  • Das Prinzip der Voraussicht – versuchen Sie die Szenarien vorherzusehen, bevor sie entstehen.

 

Der Senior auf der Straße

Manche Senioren befinden sich in guter Form und fahren noch selbst mit dem Auto. Allerdings sollte die Pflegerin ihre Augen überall haben, um auf eine eventuelle Gefahrensituation aufmerksam zu machen. Das sicherste ist jedoch, wenn Sie sich hinter das Lenkrad setzen. Wenn es jedoch um die Fußgänger geht, sollten Sie während der Spaziergänge mit dem Senior dunkle Straßen ohne Bürgersteig meiden – da dies sehr gefährlich werden kann. Es ist wichtig, dass Sie beide Reflektoren an ihren Jacken haben – dadurch hat der Autofahrer eine Chance sie rechtzeitig zu erkennen und die Geschwindigkeit zu verringern. Wenn sich der Senior in guter Verfassung befindet, lohnt es sich zu prüfen, ob es in der Nähe nicht Treffen für Senioren gibt, die sich mit der Verkehrssicherheit von Senioren befassen. Hier kann man die Grundregeln des Straßenverkehrs wiederholen und erlernen. Außerdem ist es eine nette Aktivierung des Seniors, was auch Teil der Aufgabe einer Pflegerin von älteren Personen ist.

 

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