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Pflege zu Hause oder im Pflegeheim

Die Lebenserwartung in Deutschland ist seit den letzten Jahren deutlich gestiegen. Der Grund, warum die Menschen immer länger leben, ist der medizinische Fortschritt, der Rückgang von körperlich belastenden Berufen sowie der gesundheitsbewusste Lebensstil.

Mit der zunehmenden Alterung der Gesellschaft steigt auch die Anzahl von Pflegebedürftigen in Deutschland. Ende 2015 gab es fast 2,9 Millionen pflegebedürftige Menschen. Etwa zwei Drittel der Betroffenen wird zu Hause, meist von den  Familienangehörigen oder ambulanten Pflegediensten betreut. Ein Drittel davon lebt in den Pflegeheimen. In insgesamt 12.000 Pflegeeinrichtungen in Deutschland stehen den Senioren Pflegeplätze mit unterschiedlichen Ausstattungen zur Verfügung. Eine Unterbringung ist, je nach Pflegebedarf und Budget, in einem Einzel- oder Doppelzimmer, Appartement sowie in betreuten Wohnen möglich. Leider sind mehrere Menschen nicht in der Lage, seinen Pflegeplatz in Deutschland selbst zu bezahlen. Die Pflege wird immer teurer. Man hört auch in der letzten Zeit von den Unterbringungsmöglichkeiten in den Heimen im Ausland, da dort günstiger ist.

 

*Pflege zu Hause oder im Pflegeheim – Vorteile**

Die meisten Pflegebedürftigen wünschen sich zu Hause, so lange es noch geht,  betreut zu werden, doch nicht immer lässt sich dieser Wunsch erfüllen, da dafür Familienangehörige zu Pflegeleistungen bereit und in der Lage sein müssen. Für Manche ist der Umzug ins Pflegeheim einfach die beste Lösung und bietet dabei auch einige Vorteile an. Ein Pflegeheim ist oftmals für ältere Menschen der letzte Ausweg, insbesondere bei schwerer Pflegebedürftigkeit. Im Pflegeheim wird rund um die Uhr für Sicherheit der Senioren gesorgt, sie bekommen jede Zeit kompetente und erfahrene Unterstützung durch ausgebildetes Personal. Genauso in Notfällen, wie zum Beispiel, bei einem Sturz oder beim Herzinfarkt,  kann man binnen kürzer Zeit schnell eingreifen. In dem Heim herrscht dauernde Rufbereitschaft, außerdem ist die nötige medizinische Versorgung jederzeit gewährleistet. Dies ist im eigenen Haus kaum möglich. Das erfahrene Pflegepersonal hilft den Senioren bei allen alltäglichen Aufgaben, auch bei Körperhygiene. Weiterhin sind die Senioren in einem Altenheim nie alleine und lernen auch neue Menschen kennen. Es werden ihnen umfangreiche Freizeitaktivitäten und Beschäftigungstherapien angeboten, angepasst an ihre Wünsche und Bedürfnisse. Es gibt jede Menge Angebote zur Tagesgestaltung, wie  Gymnastik, Gedächtnis-Training, Vorträge und Feste. In dem Heim wird jederzeit für Unterhaltung gesorgt.

Der größte Vorteil für Pflegebedürftige bei der häuslichen Pflege ist, dass sie ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen müssen. Laut dem Sprichwort sollte man den alten Baum nicht verpflanzen, denn insbesondere in dem hohen Alter fällt den Menschen schwer die eigenen vier Wänden zu verlassen. Im eigenen Haus oder bei den Kindern kann ein alter Mensch noch das Gefühl behalten, dazu zu gehören und nicht abgeschoben zu werden. Er fühlt sich hier sicher und geborgen. Auch der Tagesablauf kann bei ihm viel individueller als in einer stationären Einrichtung gestaltet werden.  Sehr oft lässt sich die häusliche Pflege viel kostengünstiger organisieren als die Rund-um-die-Uhr-Betreuung im Pflegeheim.

 

 

*Häusliche Pflege oder Pflege im Heim – Nachteile**

Die Betreuung der Eltern oder des Ehegatten zu Hause ist für den pflegenden Angehörigen eine große körperliche und seelische Belastung. Er muss sich auf die neue Pflegesituation einstellen und muss praktisch rund um die Uhr im Einsatz sein, was wenig persönlichen Freiraum lässt.  Oft steht er vor Gefahr der Überlastung, auch für seine eigene Gesundheit. Es sind, zum Beispiel Rückenschmerzen oder psychische Folgen möglich. Die Pflegepersonen haben praktisch keine Zeit für eigenen Job, arbeiten, wenn überhaupt, nur in Teilzeit, stellen sich dann schlechter in Zukunft bei der eigenen Rente. Auch nicht alle pflegenden Angehörige besitzen das komplette Fachwissen über die Altenpflege und dadurch können manchmal die Pflegebedürftige nicht richtig versorgt werden. Für den Pflegebedürftiger selbst besteht das Risiko, dass nicht alle Pflegehilfsmittel für ihn sofort verfügbar werden.

Der größte Nachteil, der mit Umzug ins Pflegeheim verbunden ist, besteht darin, dass die älteren Menschen nach all so vielen Jahren ihre gewohnte Umgebung verlassen müssen und die Angst haben von der Familie „abgeschoben“ zu werden. Der Verlust der eigenen Wohnung hängt bei ihnen mit Trauer zusammen. Der Umzug ins Pflegeheim fällt ihnen schwer, denn sie müssen sich auf etwas komplett Neues einlassen. Wegen schlechter Pflegesituation bekommen immer mehr Heime schlechten Ruf. Das Problem ist auch der Personalmangel in den Einrichtungen. Den Heimen wird vorgeworfen, dass das Personal nicht ausreichend Zeit für die Heimbewohner hat, die dadurch stark vernachlässigt werden. Es wird sogar von den Misshandlungen in einigen Heimen berichtet.  Das große Problem sind auch die hohen Pflegeheimkosten. Die Pflegeversicherung zahlt zwar dazu, doch die Rentner müssen sehr viel zuzahlen, so dass ihre Rente bei Weitem nicht ausreicht um die restlichen Kosten zu decken.  Immer öfters müssen auch Familienangehörige in die Tasche greifen.

 

*Pflegeheim im Ausland – eine Alternative?**

Wird ein Angehöriger zum Pflegefall, steht die Familie oft vor einem Dilemma, welche Art der Pflege für den Betroffenen die beste wäre.  Einerseits  ist die Unterbringung in einem Pflegeheim für viele Senioren einfach viel zu teuer und praktisch finanziell nicht zu realisieren, andererseits aber fühlen sich viele Familienangehörige einfach nicht in der Lage den Pflegebedürftigen selbst zu betreuen. Eine mögliche Lösung des Problems kann die Pflege in Osteuropa sein. Die Betreuung im Ausland ist aufgrund günstigerer medizinischer Versorgung und geringer Lebenshaltungskosten oftmals kostengünstiger als in Deutschland. In der letzten Zeit entscheiden sich auch immer mehr Deutsche für einen solchen Schritt. Die Pflege im Ausland ist preiswerter, häufig um 50% günstiger und in vielen Fällen noch intensiver als in Deutschland. Außerdem bieten die ausländischen Pflegeeinrichtungen, wie Polen, oft mehr Inklusivleistungen und Therapien an. Diese werden im polnischen Gesundheitssystem nicht zusätzlich berechnet. Bei den angegeben Preisen muss man nur in seltensten Fällen eine Zuzahlung leisten, die ohnehin gering ausfällt. 

Überwiegende Mehrheit des Pflegepersonals verfügt über Deutschkenntnisse, so dass es in der Lage ist, mit den deutschen Patienten zu kommunizieren und optimal auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Die Pflegekräfte sind zum großen Teil ausgebildete Krankenschwestern und Krankenpfleger, immer hoch motiviert und  für die Patienten jede Zeit da. Sie haben eine jahrelange Pflegeerfahrung in der Betreuung in Deutschland und in Polen gemacht und sie verfügen über einen vertrauten Umgang mit älteren Menschen. Die medizinische Betreuung in Polen liegt auf hohem Niveau. Attraktive Rehabilitationsformen, oft im Preis mitenthalten, dienen  der Verbesserung und Wiederherstellung der Gesundheit des Patienten. Den Heimbewohnern werden auch Bewegungstherapien, Krankengymnastik, Massagen und vieles mehr angeboten. Man kann natürlich mehrere Informationen zu diesem Thema im Internet finden.

Da eine Verlegung des nahen Angehörigen ins Ausland mit Sicherheit keine einfache Entscheidung ist, wäre sinnvoll sich dabei beraten zu lassen und mit professioneller Hilfe zu unterstützen. Der deutschsprachige Anbieter www.carefinder24.de kann alle Fragen beantworten, die Zweifel zerstreuen und bei allen Formalitäten helfen.

 

 

 

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