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Ambulante Pflege für Senioren

Die Bevölkerung in Deutschland altert immer schneller. Statistiken zeigen, dass die Anzahl der Senioren, also Personen über 60 Jahren, stetig steigt.

Die deutsche Regierung entwickelt eine Art Schutzschirm für ältere Menschen, damit das Leben im Alter keine großen Nachteile für sie bringt. Im Alter ist man häufig mit unerwarteten Situationen konfrontiert und es ist oft nicht leicht für die Senioren. Viele Angebote von privaten oder staatlichen medizinischen Einrichtungen erlauben den Senioren dennoch, die Zeit der Umstellung auf diesen Lebensabschnitt in einer perfekten psychischen und physischen Kondition zu verbringen.

 

Womit verbindet man das Alter?

Viele Senioren fühlen sich gar nicht so alt, wie sie eigentlich sind. Sie sind körperlich fit, sind beruflich immer noch aktiv und sie kommen gut allein zurecht. Trotzdem ist ein Großteil der Senioren durch Gebrechen und physische Einschränkungen auch überfordert.  Deshalb sollte der Psyche einer älteren Person große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Wenn der Senior sich selbst überlassen wird, wenn er Aufgrund seiner Pensionierung ohne Arbeit ist und er die Familie nur sporadisch sieht, kann er langsam in Depressionen verfallen. Senioren fühlen sich oft schlechter, weil sie denken, dass sie für die Gesellschaft nicht mehr nützlich sind.  Dazu werden sie oft von zahlreichen altersbedingten Krankheiten begleitet, die diesen Zustand nur vertiefen. Deswegen ist es gut zu wissen, was man machen kann, damit das Alter für den Senior eine schöne Zeit ist.

 

Wenn die Gesundheit nicht mitspielt

Es ist verständlich, dass sich jeder in seiner vertrauten Umgebung wohl fühlt. Dies ist vor allem bei älteren Menschen zu sehen, denn es heißt nicht umsonst "Einen alten Baum verpflanzt man nicht". Viele Senioren mögen keine Veränderungen, deswegen ist es sehr wichtig, dass sie so lange wie möglich in ihrem vertrauten zuhause bleiben sollten. Doch auch wenn der Senior noch alleine leben kann, kann es vorkommen, dass die Pflichten und die nachlassende Gesundheit ihn überfordern und er kein unabhängiges und würdiges Leben führen kann.

Hier bietet die ambulante Pflege die perfekte Lösung.


Wobei handelt es sich bei einer ambulanten Pflege?

Unter diesem Begriff versteht man die häusliche Pflege, die sich aus verschiedenen Dienstleistungen zusammensetzt – natürlich in Abhängigkeit von den Bedürfnissen des Seniors. Die ambulante Pflege umfasst sowohl medizinischen Dienstleistungen als auch betreuerischen Dienste oder Haushaltshilfen. Diese Dienstleistungen können sowohl durch qualifizierte Krankenschwestern oder die Familie erbracht werden. Je nachdem in welchem gesundheitlichen Zustand sich der Pflegebedürftige befindet, kann die benötigte Pflegezeit variieren. So gibt es z.B. die 24-Stunden- oder eine Stundenweise Betreuung, die die Angehörigen sehr entlastet.

Diese Betreuung ist abhängig vom Pflegedienstgrad, der dem Senior anerkannt wurde. Diese Betreuung wird sehr häufig bei einer plötzlichen Verschlechterung des Gesundheitszustands – beispielsweise durch einen Unfall – eingesetzt. Es empfiehlt sich die Betreuung auch außerhalb von Notfällen einzusetzen, um die Familie und den Senior zu entlasten.

 

Was ist in der ambulanten Pflege enthalten?

Hier sind die Leistungen sehr umfangreich, es können allgemeine Tätigkeiten sein, oder auch Pflegedienstleistungen. Bei letzterem bedeutet das, dass der Senior medizinisch pflegerische Hilfe erhält, sei es in Form von Injektionen, Medikamentenvergabe, Verbandswechsel – hierbei ist zu beachten, dass laut deutschem Recht eine Pflegerin, umgangssprachlich auch Haushaltshilfe, solche Tätigkeiten nicht ausführen darf, sondern diese medizinische Versorgung darf nur von einer examinierten Pflegekraft durchgeführt werden. Bei häuslicher Pflege sind folgende Tätigkeiten enthalten, wie z. B.: Hilfe bei der Pflege, bei der Zubereitung von Mahlzeiten, bei der Fortbewegung oder grundlegenden Übungen zur Wiederherstellung der Fitness nach einer Operation oder Unfall. Außerdem bekommt man Hilfe bei den Einkäufen, Kochen, Aufräumen oder der Wohnungsreinigung. Nicht zu unterschätzen ist, dass das Pflegepersonal eine ausgezeichnete Begleitung für eine ältere, kranke und oft einsame Person sein kann und damit die Psyche unterstützt. Falls eine ambulante Versorgung nicht Tag und Nacht benötigt wird, kann man diese nur in Notfällen nutzen – z. B. nur für ein paar Stunden oder beispielsweise nachts.

 

Woher soll man das Geld nehmen?

Im deutschen Gesundheitssystem muss jeder Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Wenn jemand diese Beiträge zahlt und die ambulante Pflege im Notfall und aufgrund des gesundheitlichen Zustands in Anspruch nehmen muss, erhält er diese automatisch. Natürlich hängen die Beiträge davon ab, welche Pflegestufe dem Senior anerkannt wurde. Dieses wird von einem speziellen Ausschuss geprüft, der anhand von Leitlinien den Zustand des Seniors bewertet. Dank dieser Einschätzung weiß man, wie oft eine ambulante Pflege benötigt wird und wie diese finanziert wird. Jedoch sollte man immer daran denken, dass die staatliche Versicherung nicht alles zu 100 % abdeckt, deswegen sollte man rechtzeitig daran denken eine private Versicherung abzuschließen. Dadurch kann man sich sicher sein, dass man in kritischen Situationen angemessen betreut wird und dafür genug Mittel zur Verfügung stehen.  

 

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