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MDK

Welche Pflege ein Patient bekommt, hängt in Deutschland davon ab, in welchem Maße eine solche Versorgung festgelegt wurde. Zu diesem Zweck wurde die MDK-Einrichtung, also ein Medizinischer Dienst der Deutschen Krankenversicherung gegründet.

Wobei handelt es sich beim MDK?

Nach der Definition des Bundesministeriums für Gesundheit ist der MDK ein sozialmedizinischer Dienst zur Beratung und Evaluation der Krankenversicherung und der Langzeitpflege. Ihm ist es zu verdanken, dass man sich in einer angemessenen Weise um die kranke Person kümmert.

 

Was zählt zu den Aufgaben des MDK?

Alles ist gesetzlich geregelt. Nach der deutsche Gesetzgebung hat der MDK folgende Aufgaben:

  • Einschätzung zur gesetzlichen Krankenversicherung;
  • Beratung im Bereich der medizinischen Versorgung;
  • Einschätzung der gesetzlichen Versicherungspflicht im Falle einer Langzeitpflege;
  • Kontrolle der Qualität der erbrachten Pflege.

 

Wie sieht das Gutachten vom MDK aus?

Die Mitarbeiter des MDK haben die Aufgabe den Grad der Pflegebedürftigkeit zu beurteilen. Zu diesem Zweck werden Kontrollen durchgeführt, auf Grund welcher Sie eine notwendige Beurteilung abgeben können. Solche Kontrollen werden in der häuslichen Umgebung der Person oder im Pflegeheim durchgeführt, falls sich der Patient dort befindet. Die Meinung basiert auf der Bewertung von zwei grundlegenden Kriterien: Die Rede ist hier von:

  • Erfüllung oder auch nicht erfüllenden Bedingungen für eine Langzeitpflege;
  • Der Grad der Einschränkung der Unabhängigkeit einer bestimmten Person infolge einer Krankheit oder eines Unfalls.

Auf diese Weise können individuelle Betreuungsstufen gewährt werden, die die Höhe der finanziellen Unterstützung für eine bestimmte Person bestimmen. Ihre Einschätzung basiert darauf, dass sie bestimmen, wie viel Pflege eine bestimmte Person benötigt.

 

Die Pflegegrade nach dem MDK

Bei der Bewertung wie viel Pflege eine bestimmte Person in einem bestimmten Sinn benötigt, beurteilt der MDK den Grad der Behinderung. Die Rede ist hier von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht ganz fit sind – sei es körperlich oder sozial. Natürlich, wenn es um eine Behinderung im wahrsten Sinne des Wortes geht, wird eine detaillierte Analyse des Gesundheitszustandes gemacht. Als nächstes wird der leitende Arzt einen Bericht erstellen und weitere Untersuchungen anordnen und eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der behinderten Person geben. Bei der Überprüfung des Grades der Behinderung wird festgestellt, ob die Arbeitsfähigkeit in Zukunft besteht oder unmittelbar erhalten bleibt oder ob sie wiederhergestellt oder verbessert werden kann.

Wenn es um die Pflegestufen geht, so unterscheidet man:

  • Grad 0 – Hierzu zählen Menschen mit Demenz (oder auch Alzheimer). Es wird angenommen, dass die betroffenen Personen keine fortgeschrittene Pflege benötigen, jedoch ist ein wenig Hilfe nützlich aufgrund der begrenzten täglichen Kompetenzen;
  • Grad 1 – Auf dieser Stufe benötigt der Patient mindestens einmal täglich bei zwei Aktivitäten aus allen drei Elementen der Grundpflege (persönliche Körperpflege, Ernährung, Mobilität) Unterstützung. Darüber hinaus benötigt der Patient mehrere Male in der Woche bei der Ausführung von Hausarbeiten Unterstützung;
  • Grad 2 -  bedeutet, dass der „Patient” unabhängig von der Tages- und Nachtzeit mindestens dreimal täglich Hilfe bei der Grundversorgung benötigt. Es wird auch davon ausgegangen, dass der Patient mehrmals wöchentlich eine häusliche Pflege benötigt;
  • Grad 3 – Dies betrifft die schwierigsten Fälle, welche maximale Unterstützung erfordern – täglich, 24-Stunden am Tag. Darüber hinaus ist es bei der Pflegestufe 3 notwendig, dem Patienten mindestens mehrmals pro Woche zu Hause zu helfen;
  • Grad 4 – Diese Stufe gilt seit dem 1. Januar 2017 und bedeutet, dass der Patient nicht imstande ist selbstständig zu funktionieren und dass seine Autonomie ernsthaft durch den Gesundheitszustand bedroht ist.

 

Der MDK prüft

Um sicherzustellen, dass Pflegeheime ihre Leistungen auf dem richtigen Niveau erbringen, führt der MDK jährliche Kontrollen durch, bei denen er das Niveau der erbrachten Leistungen prüft. Es wird ein Bericht erstellt, in dem alle Vorbehalte beschrieben sind, auf die das jeweilige Pflegeheim reagieren muss. Solche Vorgehensweisen wirken sich deutlich auf ein besseres Niveau der erbrachten Dienstleistungen aus.

 

 

 

 

 

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