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Vollmacht

Jeden kann es früher oder später einmal passieren, dass man nicht in der Lage ist selbstständig zu handeln. Das kann auf Grund einer Krankheit oder einem Unfall passieren.

In solchen Situation ist es wichtig und besser, dass jemand für uns die wichtigsten Entscheidungen, die uns betreffen, übernehmen kann. Das kann jeder nach seinen Willen machen.

Personen, die wir zu  unseren Vertretern machen, können in unserem Namen in folgenden Angelegenheiten handeln:

-dem Vermögen

-Gesundheitsvorsorge

-Wohnung

-Schriftverkehr

-bei ärztlicher Behandlung

-im Fall des Todes

-bei allen Rechtsangelegenheiten

Arten der Vollmacht:

-Betreuungsvollmacht

-Vorsorgevollmacht

Zwischen Betreuungsvollmacht und Vorsorgevollmacht gibt es einen Unterschied. Der Bevollmächtigte kann bei einer Vorsorgevollmacht sofort handeln. Anders ist bei einer Betreuungsvollmacht. In dieser Situation muss ein Gerichtsverfahren eingeleitet werden, in dem entschieden wird, ob eine Betreuung nötig ist und in welchen Situationen der Bevollmächtigte handeln soll. Das Gericht entscheidet, wer die Betreuung übernehmen soll, man kann auch genau jemanden festlegen. Die Person muss nur zustimmen.

Die Vorsorgevollmacht muss man beim Notar festgelegt werden. Nur für das Verfassen braucht man den Notar nicht. Damit die Vorsorgevollmacht eine Beglaubigung bekommt.

Wer kann Bevollmächtigte/r sein?

Der/Die Bevollmächtigte muss vor allem volljährig sein, darf nicht vorbestraft sein, sollte in der Nähe des Pflegebedürftigen wohnen und muss geschäftsfähig sein.

Was sollte man bei Auswahl eines Bevollmächtigten bedenken?

-ob die Person vor allem mein Gut an erster Stelle stellt

-ob die Person Zeit hat sich um meine Sachen zu bemühen

- ob die Person in der Lage ist, zeitlich, körperlich und mental jederzeit zu handeln auch über längere Zeit

-man muss auch Vertrauen zu der Person haben

Wie ist es mit der Gültigkeit einer Vollmacht?

Die Betreuungsvollmacht ist so lange gültig wie die Betreuung dauert. Es kann auch regelmäßig aktualisiert werden. In der Situation, wenn man jemand anderen zu seinem Bevollmächtigten machen möchte.

Eine Betreuungsvollmacht endet automatisch mit dem Tod der pflegebedürftigen Person.

Die Vorsorgevollmacht endet nicht mit den Tod, sondern die Erben müssen es wiederrufen. Das heißt, dass der Bevollmächtigte so lange für uns handeln kann. Wichtig ist, dass man genau festlegt, was nach dem Tod noch gemacht werden soll.

Was darf der Bevollmächtige bei Vorsorgevollmacht nicht?

Der Bevollmächtigte hat ein Verbot sich selber zu beschenken. Das kann man in gewissen Situationen selbst regeln. 

Der Bevollmächtigte muss auf jeden Fall das Originaldokument der Vollmacht besitzen. Eine Kopie reicht nicht aus.

Was ist eine Patientenverfügung?

In der Patientenverfügung kann man festlegen, welche medizinische Therapien man möchte und welche nicht.