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Wie geht man gegen eine Herbstdepression im Alter vor?

Der Herbst ist eine spezielle Jahreszeit. Die Witterung ist selten vorteilhaft, deswegen bleiben wir eher zu Hause. Es mangelt an Sonne, die uns mit Vitamin D3 versorgt und somit Energie und Kraft verleiht. So ist es nicht verwunderlich, dass wir in dieser Zeit oft antriebslos und pessimistisch eingestellt sind.

 

Dies betrifft Menschen in jedem Alter. Deswegen sollte man wissen, was man tun muss, wenn bei unserem Senior die Herbstdepression auftritt.

Hat unser Senior die Herbstdepression?

Eine der Aufgaben einer Pflegerin ist es, den Senior zu aktivieren und ihn zu verschiedenen Aktivitäten zu animieren – natürlich nur nach seinen Möglichkeiten. Diese Aufgabe ist besonders während der Herbstdepression wichtig. Woran erkennt man jedoch, dass es sich um eine Herbstdepression handelt? Denken Sie immer daran, dass man im Falle eines Seniors solch eine Angelegenheit nicht verharmlosen darf. Wenn wir also bemerken, dass unser Senior apathisch ist und keine Lust zu leben hat, ihn nichts interessiert und er am liebsten den ganzen Tag im Bett, oder vor dem Fernseher verbringen würde und sich seine bisherige fröhliche Einstellung drastisch verändert hat, so kann es ein Zeichen dafür sein, dass unser Senior eine Herbstdepression hat. Bevor wir allerdings in dieser Richtung etwas tun, sollten wir überprüfen, ob die Gründe für ein solches Verhalten nicht gesundheitlich bedingt sind. Es empfiehlt sich zusammen mit dem Senior den Arzt aufzusuchen, um zu überprüfen, ob alle Vitalfunktionen in Ordnung sind und ob nicht eine neuerliche Erkrankung aufgetreten ist. Wenn die Diagnose diesbezüglich gestellt wurde, können wir mit dem Kampf gegen die Herbstdepression beginnen.

Besiegen Sie die Herbstdepression mit Essen

Man hört sehr oft, dass man im Herbst herzhafte, fette Mahlzeiten zu sich nehmen soll, um dem Körper die Kraft zu geben, gegen die ungünstige Witterung zu kämpfen und sich vor Infektionen zu schützen. Das stimmt allerdings nicht wirklich. Warum? Nach einer schweren Mahlzeit fühlt man sich oft schlecht und gerade bei Senioren, deren Verdauungssystem nicht mehr so gut arbeitet, haben damit ein besonderes Problem. Deswegen sollte man über eine Veränderung der Ernährung unseres Seniors nachdenken – natürlich nur unter der Voraussetzung, dass der Arzt keine Einwände dagegen vorbringt. Was sollte sich im Herbst auf dem Teller eines Seniors befinden, damit es nicht zur Herbstdepression kommt? Es gibt viele Möglichkeiten. Die wichtigsten Produkte in diesem Zeitraum sind:

  • Vollkornbrot;

  • Nüsse;

  • Fisch;

  • Eine entsprechende Menge an Wasser;

  • Gemüse;

  • Obst;

  • Zartbitterschokolade.

Es handelt es sich dabei um keine ausgefallenen Produkte, diese könnten jeden Tag auf den Ernährungsplan des Senior gesetzt werden. Aber besonders wichtig sind diese Produkte in der Herbstsaison.

Mit Bewegung gegen die Depression

Körperliche Aktivität schüttet Endorphine aus, die allgemein auch als Glückshormone bekannt sind. Deswegen lohnt es sich, den Senior zu körperlicher Aktivität zu animieren. Natürlich muss man dabei die körperliche Fitness des Seniors berücksichtigen und entsprechende Übungen anpassen. Wenn der Senior, um den wir uns kümmern, körperlich fit ist, sollte man ihm Nordic Walking anbieten oder gemeinsam ins Schwimmbad gehen. Letzten Endes reicht auch ein einfacher Spaziergang aus.

Schlaf hilft gegen das Übel

Es ist sehr wichtig, dass unser Senior eine entsprechende Menge an Schlaf bekommt. Auch Schlaf kann bei Depressionen behilflich sein, da sich der Organismus in dieser Zeit regeneriert und Kraft bekommt, um gegen Verzweiflung und Depressionen anzukämpfen. Wenn unser Senior solch ein Bedürfnis hat, soll er auch tagsüber ein Nickerchen machen.

Ein entspannter Senior ist ein glücklicher Senior

Vielleicht ist es nicht jedem bekannt, aber gegen die Herbstdepression hilft eine Massage.  Diese wirkt unter anderem entspannend, setzt schlechte Energie frei und verbessert das Wohlbefinden. Der Blutdruck wird angehoben, die Lebenserwartung steigt, sie stellt unseren Senior wieder auf die Beine. Natürlich muss man auch hier berücksichtigen, dass es keine ärztliche Einwände gibt unseren Senior eine solche Massage angedeihen zu lassen.

Es gibt viele Möglichkeiten die Herbstdepression zu bewältigen. Das wichtigste jedoch ist, dass man sich mit der älteren Person unterhält. Manchmal reicht ein herzliches Gespräch aus, um Wunder zu wirken. Dadurch erfährt man auch mehr über den Senior und was sein Wohlbefinden verbessern könnte und ob er an unseren Aktivitäten interessiert ist.

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