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Wie funktioniert ein Hausnotruf?

Es ist nicht immer leicht eine ältere Person einfach mal allein zu Hause zulassen. Man macht sich Sorgen, dass etwas passieren könnte und die betreffende Person hilflos und ohne Möglichkeit Hilfe zurufen zu Hause ist.

 

Hier eine kleine Beispielsituation: während die Familie einkaufen fährt, bleibt das älteste Familienmitglied alleine zu Hause. ​Auf dem Weg zur Toilette fällt sie unglücklich und bricht sich die Hüfte. Sie ist nicht in der Lage sich zu bewegen und daher kann daher nicht nicht nach dem Telefon greifen und Hilfe rufen. Und so muss sie hilflos warten bis endlich jemand nach Hause zurückkehrt.

Leider ist so etwas kein Einzelfall. Statistiken zeigen: dass es durchschnittlich einmal im Jahr zu Stürzen von Senioren im eigenem Haus kommt. Damit die betroffene Person schnell und möglichst mühelos um Hilfe rufen kann gibt es das häusliche Hausnotrufsystem, bei dem Senioren mit Hilfe eines Alarmknopfs, den sie immer bei sich tragen, bei einem Notfall Hilfe anfordern können.

 

Wobei handelt es sich bei einem häuslichen Hausnotruf?

Bei Hausnotruf wird den Senioren ein Alarmknopf zur Verfügung gestellt. Dieser ist mit der im Haus befindlichen Basis verbunden, die sich im Wechsel mit dem Hilfszentrum verbindet. Der Alarmknopf ist nicht all zu groß und handlich, er sollte immer bei sich getragen werden, bspw. als Brosche oder Anhänger. Da er wasserdicht ist kann er sogar unter die Dusche mitgenommen werden.

Diese Form der Sicherheit ist nicht nur in Deutschland immer beliebter. Auch in Polen wird in vielen Haushalten die häusliche Unterstützung über Funk genutzt. Wenn Sie sich entscheiden, einem solchen Programm beizutreten, müssen Sie alle notwendigen medizinischen Daten über die ältere Person zur Verfügung stellen. Und angeben an welchen Krankheiten der Senior leidet, welche Eingriffe er hinter sich hat und welche genetische Belastung er hat. Auch die Information über den psychischen Zustand und die Anzahl und Häufigkeiten an Medikamenten ist wichtig. Auch die Adresse und Kontaktdaten zu der Person, die informiert werden soll, sind notwendig.

Was bietet solch ein Funk-Notruf-System?

Dank einer Verbindung zum Hilfezentrum kann der Senior über seinen schlechten gesundheitlichen Zustand informieren ohne dabei den Rettungswagen zu rufen. Der Koordinator in der Zentrale nimmt das Signal auf und beginnt mit der älteren Person zu sprechen. Dank der Tatsache, dass das System eine Freisprechfunktion besitzt, ist es nicht nötig, dass sich der Senior im selben Zimmer wie die Hauptzentrale befindet. Der Mitarbeiter der Telefonzentrale kann sich auch problemlos in einem anderen Raum verständigen. Während des Gesprächs mit dem Verletzten wird dessen gesundheitlicher Zustand beurteilt und dieser entscheidet, ob ein Krankenwagen gerufen werden muss oder ob es ausreicht die Familienmitglieder über die Situation zu informieren. Oftmals ist es so, dass man sich mit der einigermaßen gesunden und kontaktfähigen Person zu einer sogenannten Kontrolle verabredet. In der Praxis bedeutet das, dass sie alle 24 Stunden ein Signal seitens des Seniors erwarten, dass alles in Ordnung ist. Wenn es in dem vereinbarten Zeitraum kein Signal gibt, versucht das Hilfszentrum den Senior zu kontaktieren. Wenn dies erfolglos ist, wird eine Person zum Senior geschickt, um die Situation zu überprüfen.

Andere Unterstützungsmöglichkeiten

Wie sich herausstellt, kann der Hausnotruf auch für andere Zwecke verwendet werden. Die Rede ist hier von zusätzlichen Dienstleistungen, die vom Funk-Notruf angeboten werden. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass man einen Schlüssel in Gewahrsam gibt, damit man in Notsituationen in die Wohnungen gelangen kann, die Installation von zusätzlichen Sensoren im Haus oder ein Erinnerungsservice zur Einnahme von Medikamenten.

Nicht nur Zuhause

Den Notrufknopf gibt es auch in mobilen Version. Dies ist vor allem dann praktisch, wenn der Senior ein aktives Leben führt, einkaufen geht oder sich mit Freunden trifft. Denn auch mobilien Senioren kann etwas zustoßen. Dann funktioniert der mobile Hausnotruf nach dem Prinzip eines Mobiltelefons ohne dass der Senior dabei eine Rufnummer wählen muss. Das System verbindet sich einfach mit dem Mobiltelefon sodass im Zentrum bekannt ist, dass die Person Hilfe benötigt.

Wie hoch sind die Kosten?

Wenn es um die Kosten geht, so hängen diese vom Betreiber ab. Für den Anschluss alleine muss man mit einem Kostenaufwand zwischen 10 € und 70 € rechnen. Die monatlichen Kosten für die Dienstleistungen betragen bis 25 €. Die oben erwähnten Zusatzleistungen werden natürlich zusätzlich berechnet. Die gute Nachricht ist, dass man in manchen Fällen eine speziellen Zusatzfinanzierung erhalten kann. Wenn ein Senior eine bestimmte Pflegestufe erhalten hat und die meiste Zeit alleine verbringt, so besteht die Möglichkeit, dass man die Anschlusskosten bis zu 10 € und monatliche Kosten bis zu 18 € zurückbekommt. In manchen Fällen übernimmt das Sozialamt die Finanzierung. Es ist auch möglich, dass man den Hausnotruf von der Steuer absetzt, unabhängig davon, wo sie montiert wurde.

Eine gute Wahl

Solch ein Alarmknopf ist eine sehr gute Idee, die sowohl den Komfort für den Senior als auch dessen Familie erhöht, die sich nicht in der Nähe befinden. Dank bewährter Methoden ist bekannt, dass der Senior sogar im Notfall eine viel größere Chance hat Hilfe zu bekommen.
Beachten sollte man, dass man nicht einen Betreiber wählt, der für jede hergestellte Verbindung in Rechnung stellt und eine gut ausgezeichnete technische Qualität der Geräte gewährleistet.

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