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Wenn der Patient ins Krankenhaus muss

Die Betreuung einer älteren Person bedeutet oft eine 24-Stunden Pflege. Die Pflegerin wohnt zusammen mit dem Senior unter einem Dach und betreut ihn 24 Stunden lang.

Natürlich steht der Pflegerin auch freie Zeit zur Verfügung, da es unmöglich ist ununterbrochen zu arbeiten – dies ist von Nachteil für die psychische Gesundheit der Pflegerin. In diesem Beruf kommt es oftmals zu unerwarteten Situationen, mit denen man zurechtkommen muss. Eine davon ist die Tatsache, dass der Senior jederzeit ins Krankenhaus kommen kann.

Worauf muss man sich vorbereiten?

Wenn man sich für die Arbeit als Pflegerin von älteren Personen entscheidet, muss man damit rechnen, dass sich der gesundheitliche Zustand der pflegebedürftigen Person verschlechtern wird. Arztbesuche gehören meistens zu den Verpflichtungen der Pflegerin, jedoch ist es bei einem Krankenhausaufenthalt um einiges problematischer. Es gibt verschiedene Aspekte in solch einer Situation. In erster Linie kann die Familie des Senior entscheiden, dass die Pflegerin während des Krankenhausaufenthaltes nicht benötigt wird. Natürlich ist solch eine Entscheidung vom Nachteil für die Pflegerin. Daher ist es ratsam eine Stelle über eine zertifizierte Pflegeeinrichtung vorzunehmen. Warum? Da im Arbeitsvertrag folgender Punkt berücksichtigt wird, dass im Falle der oben beschriebenen Situation eine wöchentliche oder zweiwöchentliche Kündigungsfrist besteht und die Pflegerin eine entsprechende Vergütung für diesen Zeitraum erhält. Wenn unser Senior also ins Krankenhaus muss, darf man nicht einfach hinausgeworfen werden, da der Vermerk im Arbeitsvertrag eindeutig ist. Sollte es zu der Situation kommen, dass sich die Familie des Seniors nicht an die Vorschriften halten will, wird es nötig sein, dass die Vermittlungsagentur der Pflegerin eingreift. Wenn sich der Krankenhausaufenthalt des Seniors verlängert, ist es möglich, dass man zu einem anderen Senior versetzt wird.

Die Pflege im Krankenhaus

In den meisten Fällen ist es allerdings so, dass die Familie des Seniors die Pflegerin darum bittet während des Krankenhausaufenthaltes des Seniors weiterhin ihre Arbeit auszuführen. Natürlich verändert sich der Aufgabenbereich, da sich der Senior nicht zu Hause befindet. In solch einer Situation kann die Familie vielleicht verlangen, dass man dem Großvater oder Großmutter einen Besuch abstattet, ihm/ihr vom Arzt erlaubte Lebensmittel bringt, frische Unterwäsche bringt oder beim Haare waschen oder anderen hygienischen Maßnahmen behilflich ist. Nicht selten geht es vor allem darum, dem Senior Gesellschaft zu leisten, unter der Voraussetzung, dass die Person bei Bewusstsein ist. Wenn sich ältere Personen im Krankenhaus befinden, nimmt der Stresspegel häufig zu, was sich wiederrum negativ auf den Körper auswirkt. Deswegen ist es so wichtig, dass der Senior eine vertraute Person an seiner Seite hat, die ihm dabei hilft sich an die neue Umgebung zu gewöhnen.

Was nimmt man mit ins Krankenhaus?

Als erstes sollte man die gesamte Situation regeln und sich nach dem gesundheitlichen Zustand des Seniors erkundigen. Das Recht sieht vor, dass solche Informationen nur an die Familienmitglieder preisgegeben werden. Wenn nötig, kann die Familie des Seniors der Pflegerin eine Vollmacht aushändigen, damit sie sich nach dem gesundheitlichen Zustand des Seniors erkundigen kann. Wenn der Senior mit ins Krankenhaus genommen wurde, sollte die Pflegerin wissen, welche Dokumente für die Visite notwendig sind. Zu den wichtigsten gehören:

  • Personalausweis;
  • die gesamte Krankenakte des Seniors;
  • Produkte für die Körperpflege;
  • Kleidung;
  • Brille, Hörgerät – falls der Senior solche Geräte verwendet.

Welche Mahlzeiten kann man mit ins Krankenhaus nehmen?

Auch in diesem Fall hängt alles vom gesundheitlichen Zustand des Seniors ab. Mit Sicherheit sollte man keine Produkte mitbringen, die vorher nicht mit dem Arzt besprochen wurden, da es sich herausstellen kann, dass unser Senior einen speziellen Ernährungsplan bekommt. Wenn Sie diese Informationen erhalten haben, können Sie dem Senior Mahlzeiten zubereiten, welche er von der Nahrung im Krankenhaus vorzieht.

Wie bereitet man sich darauf vor, wenn der Senior das Krankenhaus verlässt?

Die Eigenschaften einer guten Pflegerin ist ihre persönliche Organisationsfähigkeit. Deswegen sollte man alle Hausarbeiten während des Krankenhausaufenthaltes des Seniors erledigen, da es nach der Rückkehr an Zeit mangeln kann. Es empfiehlt sich auch zu überlegen, ob der Senior nach seiner Rückkehr nicht ein spezielles Bett, Geräte, eine Gehhilfe oder andere Hilfsmittel im Bad benötigt. Solche Informationen sollte man schnellstmöglich an die Familie des Senior weiterleiten, damit diese es bis zur Rückkehr aus dem Krankenhaus organisieren kann. Bevor unser Senior jedoch nach Hause kommt, müssen wir alles dafür tun, dass er/sie sich im Krankenhaus nicht unwohl fühlt – in dieser Hinsicht kann man ihm ein Lieblingsobjekt von zu Hause mitbringen und vor allem in seiner/ihrer Nähe sein. Die ältere Person wird dies mit Sicherheit zu schätzen wissen und sie wird sich in dieser Situation bestimmt wohler fühlen.

 

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