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Hausmittel zur Behandlung einer Erkältung

Die ersten Symptome einer Erkältung bedeuten nicht gleich, dass sie eine Apotheke aufsuchen müssen. Sie können sich selbst helfen, ohne dabei das Haus zu verlassen, indem sie nur die Ressourcen ihrer Küche und Speisekammer nutzen.

Machen Sie sich mit den folgenden Vorschlägen vertraut, vielleicht haben Sie einige von Ihnen bereits geprüft und beherrschen diese perfekt.  

Halsschmerzen – was kann man dagegen tun?

Eine Lösung aus Salz oder Backpulver: 250 ml gekochtes lauwarmes Wasser sowie ein flacher Löffel Salz und spülen Sie damit den Hals, aber schlucken Sie es nicht runter.

Eine Alternative zu dieser Lösung kann eine Infusion aus: Salbei, Ringelblume, Kamille oder Leinsamen sein.

Knoblauch-Sirup: 2 geriebene Knoblauchzehen, 250 ml Wasser, 2 Zitronen (Knoblauch mit Wasser und dem Saft der Zitronen vermischen und für 2 Tage an einen warmen Ort stellen) – 2-3 mal täglich trinken.  

Blätter von Kohlblättern: die Kohlblätter (in heißem Wasser eintauchen und mit einem Fleischklopfer zerschlagen und dann um den Hals wickeln, verwenden Sie einen Schal zum festhalten) – lassen Sie es 20 Minuten einwirken.

Schnupfen – wie kann man sich selber helfen?

Kamillen-Infusion: Kamillenblüten (eine Handvoll) mit kochendem Wasser abgießen – lehnen Sie sich über den Topf und atmen Sie den Dampf 10 Minuten ein.

Minz-, Pinien- und Eukalyptusöle: Taschentücher, die Sie für die Nase nutzen, können Sie mit den Ölen besprühen – atmen Sie den Dampf ein.

Husten – was kann man dagegen tun?

Zwiebelsirup: Zwiebel, Zucker, Verbandsmull, Einmachglas (die Zwiebel in Streifen schneiden, als nächstes in das Einmachglas legen, jede Schicht mit Zucker bestreuen, wenn die Zwiebel beginnt den Saft freizugeben, drücken Sie es durch die Verbandsmull) – trinken Sie 5-7 mal täglich je ein Löffel davon. 

Eine warme Wärmflasche: Legen Sie eine mit warmen Wasser gefüllte Wärmflasche 10-15 Minuten auf die Brust (Wärme erhöht die Schleimproduktion, so dass der trockenen Husten gelindert wird).

Infusion von Huflattichblättern: ein Löffel Kräuter, eine Tasse kochendes Wasser – trinken Sie dies 2-3 mal täglich.

Anis-Infusion: ein Löffel Anis-Früchte, kochendes Wasser – ein paar Mal täglich ca. 60-70 ml trinken.

FIEBER- was kann man dagegen tun?

Tees aus Lindenblüten, Hagebutten, Holunderbeeren, getrocknete Himbeeren oder gewöhnlicher Tee mit Himbeersaft (diese Flüssigkeiten wirken schweißtreibend).

Kalte Umschläge um den Hals, auf die Stirn oder Brust.

Ein kühles Bad – Beginnen Sie mit Wasser der gleichen Körpertemperatur, als nächstes füllen Sie kaltes Wasser dazu, bis es um 1 Grad sinkt und verbleiben Sie so für einige Minuten. Nach solch einem Bad sollten Sie sich warm anziehen und im Bett aufwärmen.

Muskel- und Knochenschmerzen – was kann man dagegen tun?

Majoran oder Kampfer Salbe – reiben Sie die schmerzhaften Stellen damit ein.

Massieren Sie die wunden Stellen des Körpers mit Ölen ein.

Kopfschmerzen – wie kann man sich helfen?

Eukalyptus, Minz, Rosmarin und Geraniumöl (Achte Sie darauf dass niemand von Ihnen allergisch darauf ist) – ein paar Tropfen Öl in warmes Wasser geben und Verbandmull herstellen und reiben Sie damit Stirn und Schläfen ein.

Wie Sie sehen können, müssen Sie nicht gleich starke Medikamente gegen Erkältung einnehmen und schon gar nicht Antibiotika, da Sie die Dinge selbst zu Hause anfertigen können. Natürliche Hausmittel sind genauso wirksam und haben keine Nebenwirkungen.

Die Besonderheiten der Erkältung ist das eine; das zweite – ist der Lebensstil während der Erkrankung. Worum geht es?  Nur das Bett und die Dusche. Es ist wahr, dass man bei einer Erkältung am besten das Bett hüten sollte, jedoch bedeutet dies nicht, dass man nicht einmal das Bett verlassen darf, um unter die Dusche zu gehen, im Gegenteil. Wenn Sie ihren Körper von verschwitzten Giftstoffen reinigen, werden Sie schneller gesund. Es lohnt sich 0,5 kg Salz sowie zwei Packungen Backpulver und einige Tropfen Eukalyptusöl zum Bad hinzu zugegeben.  Dies hat einen doppelten Vorteil, Reinigung und Inhalation.

Warten Sie nicht bis zum Ende der Krankheit, um die Bettwäsche zu wechseln. Warum? Es ist dieselbe Situation wie bei der Reinigung des Körpers. Auf dem Bettbezug sammeln sich Giftstoffe und Keime, deswegen sollten Sie diese entfernen, was sich sicherlich positiv auf Ihre Gesundheit auswirken wird.

 

Gute Besserung!

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