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Salztherapien nach Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler

„Die Erneuerung der Zelle und damit des gesamten Organismus hängt von der Auffüllung der Defizite an anorganischen Salzen ab“ – sagte Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler.

Er hat herausgefunden, dass der Mangel an Mineralsalzen in menschlichen Zellen zu vielen schweren Störungen und damit zu Krankheiten führt. Außerdem betonte er, dass die in den Körper eingebrachten Salze weder homöopathisch noch Medikamente sind.

 

Wilhelm Heinrich Schüßler – Wer war das?

Ein deutsche Arzt, der im 19. Jahrhundert lebte. Die Entdeckungen von Wissenschaftlern: Virchowa sowie Moleschotta inspirierten ihn, nach Mineralsalzen zu suchen, die für das menschliche Funktionieren am wichtigsten sind. Zahlreiche Experimente in diesem Bereich führten dazu, dass er eine Liste der zwölf wichtigsten Mineralsalze erstellte. In seiner Forschung bewies er, dass die Mineralsalze, die im Organ oder im Gewebe in der größten Menge vorhanden sind, für die korrekte Funktion dieses Organs/Gewebe notwendig sind. Dessen Mangel verursachte Störungen oder Krankheiten. Eine Lösung dafür war, dass man dem Körper die fehlenden Salze zuführt. 

 

Das Konzept der Salztherapie – worauf sie basiert

Das gesamte Konzept basiert auf folgenden Säulen:

  1. Die Zelle ist die Grundeinheit des Lebens.
  2. Die Quelle der Krankheit sind pathologische Veränderungen in der Zelle.
  3. Die erforderliche Menge an Mineralien und die entsprechenden Proportionen bestimmen die menschliche Gesundheit.

Die Grundlage der gesamten Therapie bilden 12 Mineralsalze, die vom Autor als die wichtigsten für das Funktionieren des menschlichen Körpers anerkannt wurden. Dazu gehören:

  1. Kaliumchlorid,
  2. Natriumchlorid,
  3. Siliciumdioxid,
  4. Kalziumflorid,
  5. Magnesiumphosphat,
  6. Kaliumphosphat,
  7. Natriumphosphat,
  8. Calciumphosphat,
  9. Eisenphosphat (III),
  10. Kaliumsulfat,
  11. Natriumsulfat,
  12. Calciumsulfat.

Die Therapie basiert darauf, dass man dem Körper Präparate zuführt, die auf der Basis von Mineralien entstanden sind, die für den Mangel geeignet sind. Diese Mittel haben normalerweise die Form von weißen Lutschpastillen. Sie stimulieren und regulieren ausgewählte Funktionen des Körpers und unterstützen auch den Prozess der Selbsthärtung. Sie regulieren und ordnen biochemische Zustände, stärken die Immunität und haben therapeutische Eigenschaften.

Dr. Schüssler äußerte seine Ablehnung gegenüber der Behauptung, dass seine Behandlungsmethode homöopathischen Charakter haben, während er gleichzeitig seine Beziehung zu Biochemie, Pathologie und Histologie betonte. Zugegeben ähnelt die Zubereitung der Salze, der Herstellung von homöopathischen Arzneimitteln – die Verdünnung und Dynamisierung. Der Unterschied liegt jedoch darin, dass die Homöopathie auf dem Prinzip der Ähnlichkeit basiert und die Salze von außen wirken und dabei helfen die Wirtschaft des Körpers innerhalb eines bestimmten Materials zu unterstützen.

 

Schüssler Salze  – Empfehlungen und Kontraindikationen

Mineralsalze zeigen keine Nebenwirkungen. Es ist klar, dass die Salze falsch angewendet werden können, jedoch ist es nicht schädlich oder sogar gefährlich für den Körper. Die Zellen werden nur das nutzen, was sie in dem Moment benötigen und der Rest wird ausgeschieden. Das Fehlen von Kontraindikationen bedeutet daher, dass sie in jedem Fall verwendet werden können, in manchen Situationen werden sie jedoch besonders empfohlen unter anderem bei: Verstopfungen, Akne, Kopfschmerzen. Es hat sich herausgestellt, dass die Salze auch den Verlauf von verschiedenen Krankheiten lindern können, dazu gehören Influenza, Asthma, Bluthochdruck, Degeneration oder Arthritis bis hin zu psychischen Störungen. Bei kleinen Beschwerden wie z. B. Bissen oder Übelkeit haben Salze ebenfalls einen positiven Effekt. 

 

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